Der weit überwiegende Teil sogenannter  orthopädischer Beschwerden  (wie: Rückenschmerz, Beckenschiefstand, Skoliose, Kopf-Nacken-Schulter-Arm-Schmerzen, Schwindel, Ohrgeräusch, Knie- und Hüftverschleiß, Fußbeschwerden, Zehenverbildungen) ist über eine fehlerhafte Körperhaltung funktionell bedingt. Auch Befunde wie z.B. Arthrosen und Bandscheibenvorfälle sind meist Folgeerscheinungen hiervon.

Dementsprechend soll eine sinnvolle Behandlung möglichst Ursachen für diese bestehende „Dysbalance“ erkennen und beseitigen. 

Unsere Sinnesorgane ermöglichen es uns, uns in Balance zu halten und zu bewegen. Diese „ Sensoren“ sind auf der einen Seite basal unsere Füße  mit dem Kontakt zum Untergrund auf dem wir stehen („Erdung“). Am anderen Pol unseres Körpers beeinflussen die Augen mit dem räumlichen Sehen, die Ohren mit dem Gehör und dem Gleichgewichtsorgan, sowie in unmittelbarer Nähe dazu die Kiefergelenke in direkter Abhängigkeit vom Biss, die Körperhaltung.

Über die alles verbindenden Faszien und Muskeln wird auf diese Weise  jede Haltung und Bewegung jeweils im gesamten Körper registriert und gespürt.  Fehlbelastungen können hier verschiedenste Beschwerden verursachen. Auch Emotion äußert sich immer in Körperhaltung und ist deshalb in die Überlegungen mit einzubeziehen.

Deshalb ist es sinnvoll und notwendig, nicht nur lokal Symptome zu bekämpfen, sondern zu versuchen, aus den Gesamtzusammenhängen möglichst Ursachen zu finden und diese zu beseitigen.

Mit Unterstützung weiterer Fachdisziplinen aus den Bereichen „Augen“, „Ohr“, „Zähne“ und „Seele“  und ergänzend "Bewegung" im Netzwerk Vitalia360, ist es mein Ziel als Orthopäde, möglichst vollständig eine beschwerdefreie Körperbalance erreichen zu können. 

Orthopädischerseits kann über eine strahlungsfreie 3D-Wirbelsäulenlichtvermessung Haltung in Funktion dokumentiert werden. Behandelt wird über das körpereigene Prinzip des „richtigen Fühlens zum richtigen Zeitpunkt“, nämlich mit manuellen Reflextherapien. Langfristig wird über Vermittlung weicher Tastinformationen an die Fußsohle  - als unserem wichtigsten und fundamentalen Tastorgan - mittels weicher, afferenzstimulierender Einlegesohlen eine Balancierung und Stabilisierung der Haltung und Bewegung erreicht. 

 

Dr. Thomas Stumptner, Orthopäde